Treffen der Fachgruppe Architektur & Denkmalpflege in Uhwiesen
Die Fachgruppe Architektur & Denkmalpflege lädt alle Interessierten zum Treffen am Freitag, 24. April nach Uhwiesen ein.
Programm:
09:45 Besammlung bei der Kapelle Uhwiesen, Kirchgasse 2, 8248 Laufen-Uhwiesen
10:00-11:45: Besichtigung der Kapelle: Geschichte, Restaurierungsgeschichte, Bildprogramm, Stand der Arbeiten, Ausblick, Diskussion
11:45-13:30: Mittagessen im Gasthaus Hirschen, Uhwiesen
13:30-15:00: Besichtigung Gerichtsstube im Haus zum «Chloschter»
15:00 - ??: Apero, z.B. in Schaffhausen (fakultativ)
Kosten und Teilnahme:
Kostenlos. Das Mittagessen muss selbst bezahlt werden. Anmeldeschluss 22.4. 23:00, maximal 12 Teilnehmende
Das Restaurierungskollektiv Nick & Caviglia und die Kapelle Uhwiesen
Unser Restaurierungsteam besteht zur Zeit aus drei Restaurator*innen. Florian Nick, Claude Caviglia und Deborah Gos lernten sich über das Studium in der HKB kennen. Daraus entstand 2022 das Restaurierungskollektiv Nick & Caviglia, welches 2026 durch Frau Gos erweitert wurde. Wir sind auf die Konservierung und Restaurierung von Architekturoberflächen und Ausstattungen, Wand- und Deckenmalereien, sowie im Bereich der Untersuchung und Dokumentation von Gebäuden und Skulpturen spezialisiert. In der Kapelle Uhwiesen haben wir den Auftrag, den Innenraum zu konservieren. Das umfasst zum einen die Reinigung und Konservierung der Malereien und Wandflächen. Zum anderen soll mittels einer vertieften Auseinandersetzung mit den Malereien die geeignete Restaurierungsmethode ermittelt und im Anschluss umgesetzt werden. Die Kapelle Uhwiesen wurden um 1400 erbaut. Im Inneren wurden auf den Wänden eine Renaissance-Ausmalung zwischen 1511 und 1525 erstellt und in der Reformationszeit überfasst. Die Malereien wurden während der Restaurierung von 1972-74 freigelegt. Der Bilderzyklus zeigt die Passionsgeschichte.
Die Gerichtsstube im Haus zum "Chloschter"
Die ehemalige Gerichtsstube befindet sich im Dachstock des Wohnhauses zum «Chloschter». Der Raum weist ein mächtiges Gebälk und eine ungewöhnlich originelle Bemalung auf und stammt aus dem Jahre 1643. Das Wohnhaus war entgegen seiner Bezeichnung nie ein Kloster. Die Namensgebung ist vermutlich dem Umstand geschuldet, dass das naheliegende Kloster Rheinau in der Gegend Weinberge besass und dieses Gebäude wohl in geistlichem Besitz war. Die Malereien in der Gerichtsstube wurden im Jahre 1968 aus Mitteln der Zürcherischen Vereinigung für Heimatschutz restauriert.
Wir freuen uns auf eine spannende Exkursion! Andreas Franz & Max Butz, Fachgruppenkoordination
Informationen zur Veranstaltung
| Beginn der Veranstaltung | 24.04.2026 09:45 |
| Ende der Veranstaltung | 24.04.2026 15:00 |
| Anmeldeschluss | 22.04.2026 23:00 |
| Freie Plätze | 11 |
| Veranstaltungsort | Uhwiesen |